{"id":1637,"date":"2024-07-23T08:26:33","date_gmt":"2024-07-23T06:26:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dalmatiner-von-fischingertal.ch\/cms\/?page_id=1637"},"modified":"2026-02-24T12:36:58","modified_gmt":"2026-02-24T11:36:58","slug":"impfungen-wie-anwenden","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.dalmatiner-von-fischingertal.ch\/cms\/impfungen-wie-anwenden\/","title":{"rendered":"Impfungen &#8211; wie anwenden?"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"1637\" class=\"elementor elementor-1637\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-5fbab23 e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"5fbab23\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-8b82ab3 elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"8b82ab3\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"960\" height=\"320\" src=\"https:\/\/www.dalmatiner-von-fischingertal.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/8274059-7149843d-5e0c-4ebf-bc1b-903156417de0.jpg\" class=\"attachment-large size-large wp-image-15\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.dalmatiner-von-fischingertal.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/8274059-7149843d-5e0c-4ebf-bc1b-903156417de0.jpg 960w, https:\/\/www.dalmatiner-von-fischingertal.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/8274059-7149843d-5e0c-4ebf-bc1b-903156417de0-300x100.jpg 300w, https:\/\/www.dalmatiner-von-fischingertal.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/8274059-7149843d-5e0c-4ebf-bc1b-903156417de0-768x256.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-4dfe05e elementor-widget elementor-widget-spacer\" data-id=\"4dfe05e\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"spacer.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-spacer\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-spacer-inner\"><\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-0028ef6 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"0028ef6\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\"><b>Impfen Ja \/ Nein ?<\/b><\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-b7e7668 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"b7e7668\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h3 style=\"text-align: center;\"><strong>Umdenken bei Impfungen f\u00fcr Haustiere<\/strong><\/h3>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-953324b elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"953324b\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Der Weltverband der Kleintier\u00e4rzte (WSAVA, kurz f\u00fcr: The World Small Animal Veterinary Association) hat sich bereits 2010 von den j\u00e4hrlichen Nachimpfungen gegen die Erkrankungen Staupe, Hepatitis und Parvovirose bei erwachsenen Hunden distanziert. Nun erschien im Juli 2013 eine neue Richtlinie, die auch von einem Impfintervall von 3 Jahren gegen diese Krankheiten abr\u00e4t. Denn 98% der Hunde, die im Welpenalter ihre Impfung zwischen der 14. bis 16. Woche erhalten haben, besitzen einen Immunschutz gegen Parvovirose, Staupe und Hepatitis, der \u00fcber viele Jahre anh\u00e4lt, wahrscheinlich lebenslang.<\/p><p>Die neue Richtlinie sieht vor, Hundewelpen die letzte Impfung gegen Parvovirose, Hepatitis und Staupe erst im Alter von 14 bis 16 Wochen zu verabreichen. Der Grund daf\u00fcr liegt bei den maternalen Antik\u00f6rpern, die der Welpe durch die Muttermilch von der H\u00fcndin aufnimmt und die einen Impferfolg verhindern k\u00f6nnen.<br \/>Es wird darauf hingewiesen, dass eine Auffrischimpfung mit 12 Monaten nur dann erfolgen sollte, wenn man davon ausgehen kann, dass die Impfungen im Welpenalter nicht erfolgreich waren. Denn dies wird ebenso betont: Eine erneute Impfung bei vorliegender Immunit\u00e4t verbessert den Impfschutz nicht.<\/p><p>N\u00e4here Informationen gibt es hier: http:\/\/www.wsava.org\/guidelines\/vaccination-guidelines<\/p><h3 style=\"font-size: 28px; font-weight: bold; font-family: Roboto, sans-serif; color: #000000; line-height: 1.4; letter-spacing: normal; text-transform: none;\"><span style=\"color: #ff0000;\"><strong>Welpen-Impfungen<\/strong><\/span><\/h3><p>Die meisten Hundebesitzer denken, dass all die vielen Welpen-Mehrfachimpfungen einen immer h\u00f6heren Impfschutz aufbauen.<br \/><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Das stimmt aber leider so nicht!<\/span><\/strong><br \/>Welpen werden nur deshalb mehrmals hintereinander geimpft, weil sie \u2013 so lange sie noch den sogenannten Nestschutz haben, also mit den Antik\u00f6rpern ihrer Mutter ausgestattet sind \u2013 auf Impfungen nicht so reagieren, wie man das gerne h\u00e4tte (mit der Neubildung von Antik\u00f6rpern und der Ausbildung eines Immunged\u00e4chtnisses).<br \/>Da nicht sicher gesagt werden kann, ob sich der Nestschutz nun mit 8, 12 oder 16 Wochen verfl\u00fcchtigt, impft man einfach mehrmals und hofft, dass wenigstens eine der vielen Impfungen greifen wird.<strong>\u00a0<\/strong><\/p><p><span style=\"font-weight: bold;\">Grundimmunisierung beim Welpen: Staupe und Parvovirose<br \/><\/span>Um einem Welpen diese vielen Mehrfachimpfungen zu ersparen, k\u00f6nnen die maternalen (m\u00fctterlichen) Antik\u00f6rper per Blutuntersuchung bestimmt werden. Da die Halbwertszeit derselben bekannt ist (im jeweiligen Labor nachfragen), kann ziehmlich genau errechnet werden, wann der Nestschutz verschwunden und wann somit der ideale Impfzeitpunkt sein wird.<\/p><p>Zwei Wochen nach erfolgter Impfung kann eine Titer-Untersuchung gemacht werden, welche zeigen wird, ob die Impfung erfolgreich verlaufen ist.<br \/>Mit dieser Vorgehensweise kann ein Welpe mit nur einer Impfung grundimmunisiert werden. F\u00fcr diese erste (abgesehen von Tollwutimpfungen) auch einzige Impfung sollten impfkritische Hundebesitzer auf ein Kombi-Produkt bestehen, das aus zwei, allerh\u00f6chstens drei Impfstoffen, besteht.<\/p><p>Wenn der Tierarzt die Kombination Staupe und Parvovirose partout nicht besorgen will, w\u00e4hlt man die Dreierkombination Staupe, Parvovirose und Hepatitis, wobei Hepatitis bei Hunden kaum vorkommt.<\/p><p><span style=\"font-weight: bold;\">Grundimmunisierung beim Welpen: Tollwut<br \/><\/span>Bei der Tollwutimpfung wurde h\u00e4ufig beobachtet, dass Hunde bis zu einem Alter von ca. vier Monaten nur unzureichenden Schutz aufbauen, weshalb eine Impfung bei Welpen unter vier Monaten meist zu einer weiteren Tollwutimpfung f\u00fchrt.<\/p><p>Deshalb lassen manche Hundebesitzer ihre Hunde erst nach 12 Monaten mit einem Einfachimpfstoff gegen Tollwut impfen.<\/p><h3><strong style=\"font-size: 16px;\"><span style=\"color: #ff0000;\">Impf-Folgen<\/span><\/strong><\/h3><p><strong>Sehr h\u00e4ufig auftretende Nebenwirkungen von Impfungen bei Hunden:<br \/><\/strong><strong>Benommenheit, Unruhe, Anschwellen des Kopfes, Erbrechen, Durchfall, Allergische Reaktionen der Haut, Juckreiz, An\u00e4mien, Atemnot, Schockzust\u00e4nde (bis hin zu Herzstillstand und pl\u00f6tzlichem Tod), seltsame Verhaltensweisen (sich verkriechen, hin und her laufen),\u00a0 Verf\u00e4rbung des Haarkleides, Haarausfall an der Einstichstelle, Nekrosen, immunbedingte Entz\u00fcndungen der Blutgef\u00e4\u00dfw\u00e4nde (Vaskulitis), Koordinationsst\u00f6rungen, Polyarthritis, immunbedingte Erkrankungen der Schilddr\u00fcse und verst\u00e4rkte Anf\u00e4lligkeit f\u00fcr bakterielle Infektionen wie Ohr-, Harnwegs- und Darmentz\u00fcndungen.<\/strong><\/p><p>Besonders die Anf\u00e4lligkeit f\u00fcr Infektionen sowie die immer h\u00e4ufiger diagnostizierten Autoimmunerkrankungen werden mit einer durch die Impfung hervorgerufenen Immunsuppression in Verbindung gebracht.<\/p><p>Diese Immunsuppression \u00e4u\u00dfert sich in einer Ver\u00e4nderung des Immunsystems und zwar nicht nur in der erw\u00fcnschten Antik\u00f6rperbildung, sondern in einer allgemeinen Ver\u00e4nderung der nat\u00fcrlichen Funktion des Abwehrsystems. Diese wird weder von den Tier\u00e4rzten noch von den Pharmafirmen als bedenklich angesehen. Welche Auswirkungen eine solche Ver\u00e4nderung langfristig haben wird, ist noch nicht abzusch\u00e4tzen.<\/p><p><strong>Impf-Sch\u00e4den nach Staupeimpfung<\/strong><\/p><p>Eine Staupeimpfung kann zwei ganz spezifische Folgen bzw. Nebenwirkungen mit sich bringen. Erstens die Staupeimpfvirusenzephalitis, die ein bis zwei Wochen nach der Impfung durch einen Impfdurchbruch hervorgerufen werden kann und oft t\u00f6dlich endet.<br \/>Zweitens die sog. Immunthrombopenie, die zu inneren Blutungen f\u00fchrt. Oft wird diese durch Blutungen aus der Nase bemerkt und kann unter Umst\u00e4nden medikamemt\u00f6s behandelt werden. Eine Grundimmunisierung gegen Staupe ist trotzdem akzeptabel. Nicht akzeptiert werden sollte jedoch die j\u00e4hrliche Auffrischungsimpfung.<\/p><p><strong>Einzel-Impfstoffe schaden weniger als Kombi-Produkte<\/strong><\/p><p>Einzelimpfstoffe werden heutzutage so gut wie \u00fcberhaupt nicht mehr verabreicht. Hunde erhalten routinem\u00e4\u00dfig sogenannte Kombi-Produkte. Im Impfpass klebt dann meist ein Etikett (oder mehrere) mit beispielsweise dieser Buchstabenabfolge: SHPPi\/LT. Hier handelt es sich um eine Sechsfachimpfung gegen Staupe (S), Hepatitis (H), Parvovirose (P), Parainfluenzavirus (Pi = Zwingerhusten), Leptospirose (L) und Tollwut (T).<br \/>Au\u00dferdem stehen dem impfbegeisterten Hundebesitzer noch weitere Impfungen zur Verf\u00fcgung, die ihm von seinem Tierarzt oft eindringlich nahe gelegt werden, wie zum Beispiel gegen Borreliose oder Tetanus. Die Impfung gegen Borreliose ist h\u00f6chst umstritten und eine Erkrankung mit Tetanus kommt bei Carnivoren (Fleischfresser) so gut wie nie vor.<\/p><p><span style=\"color: #0000ff;\"><strong>Generell gilt, dass eine Impfung umso belastender f\u00fcr den Organismus ist, je mehr Impfstoffe sie enth\u00e4lt. Deshalb sollte man \u2013 wann immer n\u00f6tig \u2013 m\u00f6glichst auf Einzelimpfungen bestehen.<\/strong><\/span><\/p><h3><strong style=\"color: #ff0000;\">Anmerkung<\/strong><\/h3><h3><span style=\"color: #ff0000;\"><strong style=\"font-size: 16px;\">Bitte vergessen Sie nicht, dass der Gesundheitszustand und die Abwehrkraft durch ein gut funktionierendes Immunsystem eines Hundes nicht allein von den<br \/>verabreichten Impfungen abh\u00e4ngt (wenn \u00fcberhaupt), sondern zu einem sehr viel gr\u00f6\u00dferen Teil von seiner Lebens- und Ern\u00e4hrungsweise.<br \/><\/strong><strong style=\"font-size: 16px;\">Investieren Sie lieber in sinnvolle Vorsorgeuntersuchungen, wie Ultraschall der Bauchorgane und des Herzens, sowie einer j\u00e4hrlichen grossen Blutuntersuchung, als in unn\u00f6tige Wiederholungsimpfungen. Diese Vorsorgeuntersuchungen sind f\u00fcr Hunde garantiert nebenwirkungsfrei!<\/strong><\/span><\/h3><p><strong>In der Schweiz gibt es keine Impfpflicht: Niemand braucht sein Tier oder sich selbst gegen irgendetwas impfen zu lassen, wenn er und sein Tier die Schweiz nicht verl\u00e4sst.<\/strong><\/p><p><strong>\u00a0<\/strong><\/p><p><strong>\u00a0<\/strong><\/p><p><strong>Kurz-Informationen zu den einzelnen Impfungen<\/strong><\/p><p><strong>Staupe (S)<\/strong><br \/>Die Staupe-Impfung ist ein Lebendimpfstoff, also eine aktive Impfung mit \u201clebendigen\u201d Erregern. Studien zeigten, dass der Schutz nach Grundimmunisierung und eventuell einer Auffrischung nach einem Jahr f\u00fcr 7-15 Jahre, wahrscheinlich lebenslang, h\u00e4lt!<\/p><p><strong>Parvovirose (P)<br \/><\/strong>Auch die Parvovirose-Impfung ist ein Lebendimpfstoff. Die Schutzdauer ist \u00e4hnlich wie bei Staupe!<\/p><p><strong>Hepatitis (H)<\/strong><br \/>Die Hepatitis-Impfung ist auch ein Lebendimpfstoff. Schutzdauer wie bei Staupe und Parvo. Die kontagi\u00f6se Hepatitis des Hundes tritt in Deutschland und vielen anderen L\u00e4ndern sehr selten auf. Hundehalter, die ihrem Hund nur ein Minimum an Impfstoffen geben wollen, k\u00f6nnen darauf verzichten. Es gibt Produkte, die nur Parvo- und Staupe-Impfstoffe enthalten, z.B. von Intervet die Nobivac Puppy SP.<\/p><p><strong>Tollwut (T) Ausnahmefall<\/strong><br \/>Tollwutimpfstoffe sch\u00fctzen bewiesenerma\u00dfen sehr viel l\u00e4nger als ein Jahr, denn alle Tollwutimpfstoffe m\u00fcssen einen mindestens 3-j\u00e4hrige Schutzdauer nachweisen k\u00f6nnen!<br \/><strong>Hinweis<\/strong><br \/>Ein auff\u00e4llig gewordener und nicht g\u00fcltig gegen Tollwut geimpfter Hund kann auf Verlangen des Amtsveterin\u00e4rs sofort eingeschl\u00e4fert werden.<\/p><p><strong>Zwingerhustenerreger Parainfluenza-Virus (Pi)<\/strong><br \/>Die Schutzdauer betr\u00e4gt drei Jahre, Impfstoffe versagen aber relativ h\u00e4ufig. Die Notwendigkeit dieser Impfung ist umstritten, da die Erkrankung meist mild ist und der Impfschutz gerade bei h\u00f6herem Infektionsdruck (viele Hunde auf engem Raum) nicht oder kaum gegeben ist.<\/p><p><strong>Zwingerhustenerreger Bordetella bronchiseptica<\/strong><br \/>Die Schutzdauer betr\u00e4gt maximal ein Jahr, die Impfstoffe versagen aber sehr h\u00e4ufig. Auch hier ist die Notwendigkeit aus den gleichen Gr\u00fcnden wie bei Pi umstritten.<\/p><p>Der Zwingerhusten-Impfstoff ist in vielen Kombinationsvakzinen enthalten und sch\u00fctzt nur vor einem Erreger des Zwingerhustens, dem caninen Para influenza-Virus. Die sogenannte Hundegrippe kann aber durch verschiedene andere Erreger ausgel\u00f6st werden. Die Wirksamkeit dieses Impfstoffs steht sehr in Frage, geimpfte Hunde k\u00f6nnen genauso erkranken wie nicht geimpfte.<\/p><p><strong>Leptospirose (L)<\/strong><br \/>Leptospirose-Impfstoffe sind bakterielle Vollkeim-Impfstoffe. Solche Vakzine genie\u00dfen auch in der Humanmedizin keinen guten Ruf. Vollkeim-Impfstoffe, die inaktivierte Erreger enthalten, sind oft schlecht vertr\u00e4glich, da trotz guter Reinigung noch Bestandteile von Bakterienzellw\u00e4nden enthalten sein k\u00f6nnen, konnte man beispielsweise in der Pharmazeutischen Zeitung, lesen. Ein bekanntes Beispiel daf\u00fcr sind die fr\u00fcher \u00fcblichen Keuchhusten-Impfstoffe.<\/p><p><strong>Der Schutz dieser nebenwirkungstr\u00e4chtigsten Impfung h\u00e4lt lediglich f\u00fcr ca. 6-8 Monate vor und sch\u00fctzt nur gegen 4 (!)<br \/>L.\u00a0interrogansSerogruppeCanicolaSerovar Portland-vere(StammCa-12-000)<br \/>L. interrogans\u00a0Serogruppe Icterohaemorrhagiae Serovar Copenhageni (Stamm Ic-02-001)<br \/>L. interrogans\u00a0Serogruppe Australis Serovar Bratislava (Stamm As-05-073)<br \/>L. kirschneri\u00a0Serogruppe Grippotyphosa Serovar Dadas (Stamm Gr-01-005)<br \/>der insgesamt 200 krankheitsausl\u00f6senden Leptospirenarten!<\/strong><\/p><p><strong>Leptospira canicola<\/strong>\u00a0(= \u201cStuttgarter Hundeseuche\u201d) ist laut dem bekannten veterin\u00e4rmedizinischen Labor Laboklin mit einigen Ausnahmen seit Jahren nicht mehr aufgetreten.<br \/>Die Phamakovigilanz Studie 2015 zeigte einen sprunghaften Anstieg von Nebenwirkungen nach Inverkehrbringen der 4er-Komponenten Leptospirose Impfstoffe.<\/p><p><span style=\"color: #0000ff;\"><strong>Impfreaktionen<br \/><\/strong><strong>Die Universit\u00e4t von Kansas berichtet, dass Leptospirose-Impfstoffe einer der Hauptgr\u00fcnde f\u00fcr adverse Impfreaktionen sind, und zwar in einem Ausma\u00df, dass die Risiken den Nutzen bei weitem \u00fcbersteigen.<br \/><\/strong><strong>Die Leptospirose-Impfung gilt deshalb dort nicht mehr als wichtige Impfung und man r\u00e4t sogar ausdr\u00fccklich davon ab, sie Welpen zu verabreichen.<\/strong><\/span><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Impfen Ja \/ Nein ? Umdenken bei Impfungen f\u00fcr Haustiere Der Weltverband der Kleintier\u00e4rzte (WSAVA, kurz f\u00fcr: The World Small Animal Veterinary Association) hat sich bereits 2010 von den j\u00e4hrlichen Nachimpfungen gegen die Erkrankungen Staupe, Hepatitis und Parvovirose bei erwachsenen Hunden distanziert. 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